Perth, Australien – die neue Heimat von Gisela und Hermann

 

Hier sind einige Bilder aus unserem Leben seit dem 28.8.2003:

h39

 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

h29

 

GR

 

Unser Haus von vorn mit Grundriss daneben. Die Häuser sind so aneinander gebaut, dass immer eine Garage dazwischen ist und man somit keine gemeinsame Wand hat. Die Vorgärten werden von der Community angelegt und gepflegt – nur den hinteren Garten (ca. 150qm) muss man selbst gestalten. Dieser ist deshalb bei uns z.Z. (2003) noch eine große Baustelle. Bevor wir einzogen, war der Garten nur eine Sandwüste (s.u. – Blick vom Wohnzimmer auf Terrasse und Garten, Blick von Gartenecke auf Terrasse vor dem Wohnzimmer und auf Schlafzimmer daneben). Einmal hat sich sogar ein kleines Känguru in unseren Garten verirrt, das von unserem Nachbarn fotografiert wurde (s. Bild) und jetzt waren Wildenten auf unserer „Baustelle“ (s. Bilder). Nach dem Einzug am 1.9.2003 haben wir zunächst unser Besuchszimmer eingerichtet, um selbst darin zu schlafen bis unsere Möbel ankamen. Das Bett haben wir hier bei Ikea gekauft. An der Wand hängt eine große Landkarte von Australien, so dass zunächst wir und später unsere Gäste von den Weiten Australiens träumen können.

 

 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

h31

 

h40

 
 

 


                    

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

h8

 

h22

 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

h23

 

h46

 

h47

 

h44

 

h34

 

Diese Retirement Village haben wir ausgewählt, wegen der Nähe zum Stadtzentrum von Perth, zum Meer (20 min), zur Swan Valley mit vielen Restaurants und Weingärten und auch weil Ellenbrook eine neue und stark expandierende Stadt ist. Ellenbrook hat 5 Stadtteile (später 7) – wir wohnen in „The Bridges“ – und das Stadtzentrum wird gerade erst gebaut (2003 ist es noch eine große Sandfläche). Mehr über Ellenbrook findet man unter:

www.ellenbrook.net

Der augenblickliche Bauboom ist unvorstellbar. Die Häuser werden mit enormer Geschwindigkeit gebaut. Viele Leute aus dem Osten Australien ziehen es jetzt vor, im sonnigen Westen zu leben und dazu kommen die vielen Europäer, vor allem aus England.

 

 

Bridges

 

h2

 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unser Stadtteil „The Bridges“ ist nach den vielen Brücken benannt, die über zahlreiche Teiche gehen (s. Bild oben). Hier spazieren wir oft am Abend und genießen die lauen Nächte. Man hört dann auch das Quaken der Frösche, das hier ganz anders klingt („Ding-dong“- und das enorm laut).

 

h3

 

WR

 

h51

 

h9

 

Kängurus streicheln und füttern kann man nur in einem Freiwildgehege. Im Busch kann man sie auch überall frei beobachten. Man sollte ihnen aber nicht zu nahe kommen, denn das kann gefährlich sein. Nachts ist das Autofahren auch recht riskant, denn morgens sieht man am Straßenrand oft tote Kängurus liegen.

Zu Giselas erstem australischen Geburtstag hatten wir beide den australischen Führerschein gemacht, denn das musste innerhalb der ersten 3 Monate nach Einwanderung geschehen. Unser Auto hatten wir übrigens schon von Deutschland aus bestellt und es wartete auf uns als wir ankamen.

 

 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

h13

 

h15

 

Ende Oktober kamen dann endlich unsere Möbel. Wir hatten bereits das Container-Schiff mit der uns bekannten Nummer im Hafen entdeckt. Daneben lag ein großes Schiff, mit dem ca. 40.000 lebende Schafe in arabische Länder exportiert werden. Inzwischen sind die Möbel aufgebaut und alle Kisten ausgepackt.

 

h12

 

h11

 

West-Australien ist für seine Wildblumen im Frühjahr bekannt, die man überall findet. Jetzt sind auch die Apfelsinen reif, die direkt vom Farmer auf den Markt kommen. Sie sind sehr süß, haben keine Kerne und 10kg kosten nur 3 Euro.

Kürzlich haben wir an einer großen Volkswanderung von Perth nach Fremantle (18 km) teilgenommen. Es waren mehrere 1000 Leute unterwegs – es war strahlend blauer Himmel (s. auch: http://www.bigwalk.com.au ).

Mehr über das Klima hier und vieles andere über Australien findet man unter:

http://www.australien-info.de/klima-perth.html

 

 

h18

 

h20

 

h21

 

Sehr wichtig ist hier auch das gesellschaftliche Leben in unserer Retirement Village. Regelmäßig finden im großen Diningroom gemeinsame Dinner statt. Kürzlich war der berühmte Melbourne Cup – ein Pferderennen, das ganz Australien in Atem hält. Natürlich werden dabei die neuesten Hüte gezeigt und Gisela hat sich dafür den ersten Hut in ihrem Leben gekauft.

Man kommt hier mit allen sehr schnell in Kontakt. Viele kamen nur aus wenigen km Entfernung. Für fast alle war der Grund hierher zu ziehen, dass man nicht einsah, in einem großen Haus mit großem Garten zu wohnen, wenn man es doch hier viel einfacher haben kann. Dazu kommen die medizinische Überwachung, die sichere Umgebung und die angenehme Gesellschaft.

 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

h24

 

h25

 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Strand1

 
 


Über Weihnachten (2003) und Neujahr war Manuela aus China  bei uns. Nebenstehendes Bild zeigt Manueal und Gisela bei der Strandwanderung am 1. Weihnachtsfeiertag in der sog. „Dog Exercise Area“.

 

Zu Weihnachten blühen hier die sog. Christmas-Trees (gelb). Diese werden aber nicht ins Haus gebracht – Weihnachtsbäume sind meist aus Plastik, mitunter hat man eine Kiefer (Fichten und Tannen gibt es hier nicht).

Farbenprächtig sind auch die blauen Palisanderbäume, die man zu Weihnachten überall sieht.

 

 
   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

hp4

 

hp9

 

hp5

 

HP7A

 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Charakteristisch für Australien ist der Emu (links), er legt ca. 13cm große, dunkelblaue Eier.

Den schwarzen Schwan gibt es nur in Westaustralien – er ist an vielen Stellen in Perth zu sehen.

 

Im Januar wächst die Feuergefahr, vor der auf großen Schildern gewarnt wird.

 

Besonders originell war für uns die Hundewäsche. Diese Frau mit ihrem Spezialfahrzeug ist voll ausgebucht.

 
     E-Mail: hermann.raith@bigpond.com

 

 

 

 

 

 

 

 

Feuer

 

hp8

 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Januar (2004) ist nun auch unser Garten fertig geworden, wie die nachfolgenden Bilder zeigen. Wir haben nur exotische Pflanzen und Bäume gewählt, die kein Laub abwerfen.

Der Granit-Globus schwimmt auf einem Wasserfilm und dreht sich 2x pro Minute um die geneigte Erdachse.

 

 

Garten1

 

Garten3

 

BLACKBOY

 

Der Grasbaum wächst überall im australischen Busch. Er übersteht alle Buschbrände und blüht sogar danach. Der Stamm ist schwarz vom Feuer und deshalb wird er auch „Blackboy“ genannt (das ist jetzt allerdings nicht mehr erwünscht, wie „Negerküsse“ in Deutschland). Unser Blackboy ist schon über 100 Jahre alt. Neuerdings werden die Grasbäume in großen Mengen auch nach USA exportiert (s. http://www.grasstree.com/ ).

 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

SC1

 

kreuz_des_suedens

 

Die Nächte sind bei uns meist sternenklar. Obiges Bild entstand am 21.1.04 gegen 23:30 Uhr in unserem Garten. Links unten unsere Fuchsschwanz-Palme und in Bildmitte das „Kreuz des Südens“. Das Kreuz liegt fast horizontal – es dreht sich mit einem Radius von ca. 30° innerhalb von 24 Stunden einmal um den Südpol.

 

Die australische Flagge zeigt auf der rechten Seite das „Kreuz des Südens“ in vertikaler Lage. Links unter der englischen Flagge ist ein 7-zackiger Stern als Symbol für Australien mit seinen 7 Staaten und Territorien.

 

flag

 

Nun (Sept.2004) leben wir bereits über 12 Monate in Australien und fühlen uns hier nach wir vor äußerst wohl. Wir haben hier inzwischen alle Jahreszeiten erlebt. Die Sommermonate (Dezember bis Februar) sind sehr heiß und man ist deshalb oft Tag und Nacht auf die Klimaanlage angewiesen – die Abende sind angenehm warm und laden zum Barbecue oder zum Studium der Sterne ein. Frühling und Herbst sind optimal – die Tage sind warm mit viel Sonnenschein und die Nächte sind relativ kühl, sodass man bei offenem Fenster schlafen kann. Im Winter (Juni bis August) regnet es nach 7 Monaten Trockenheit öfter. Aber die Regenschauer sind kurz und heftig und danach scheint gleich wieder die Sonne. Das Wetter ist somit gut für Wanderungen und Radtouren. Wir haben jetzt auch Fahrräder gekauft, die sogar noch mit einer Rücktrittbremse ausgestattet sind (Made in China). Wir sind oft damit unterwegs und haben viel Spaß dabei. Übrigens Helmtragen ist hier Pflicht und kostet sonst 50 $ Strafe.

 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fahrrad

 

Inzwischen (Mai 2008) leben wir über 4 Jahre hier und haben es noch in keiner Weise bereut. Für eine erfolgreiche berufliche Kariere ist wahrscheinlich Europa noch der bessere Platz. Doch wir können uns weltweit keinen besseren Ort vorstellen, an dem man nach dem Berufsleben als deutscher Rentner den Ruhestand erleben kann. Wir haben hier alles was wir brauchen, können in vielfältiger Weise aktiv sein und fanden auch Zeit und Ruhe, um über das Leben im allgemeinen nachzudenken (s. http://members.westnet.com.au/hraith/rwd.htm ).

 

Mit unseren Fahrrädern sind wir schon über 5000 km gefahren. Ellenbrook wurde erst vor 11 Jahren gegründet und buchstäblich auf Sand gebaut. Es konnte somit großzügig geplant werden und besitzt auch deshalb viele Fahrradwege.

 

In unmittelbarer Nähe von uns (2 km) ist inzwischen ein großes Einkaufszentrum mit vielen Geschäften und Restaurants entstanden. Eine Oberschule, eine moderne Bibliothek und ein großes Schwimmbad wurden ebenfalls gebaut. Der Bauboom ist nach wie vor gewaltig und in Kürze wird Ellenbrook 30000 Einwohner haben.

 

Vor drei Jahren sind wir dem Club „Bushwalkers of Western Australia“ (www.bowa.iinet.net.au ) beigetreten und machen sonntags oft 20 km lange Wanderungen quer durch den Busch (Bild s.u.).

 

 

 

 

 

 

 

 

Von unseren kleineren und größeren Reisen in Australien legen wir jetzt Fotoalben im Internet an. Wer sich für diese Fotos interessiert, kann auf Wunsch gerne Einblick erhalten.

 

 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


   b4

 

Natürlich haben wir auch viele Reisen in Australien unternommen, um das Land näher kennen zu lernen. So kennen wir inzwischen fast das ganze Land und sind von der endlosen Weite sehr beeindruckt. Von unseren kleineren und größeren Reisen legen wir Fotoalben im Internet an. Wer sich für diese Fotos interessiert, findet diese unter: http://picasaweb.google.de/hermann.raith Über diesen Link erhält man zunächst die Titelseiten aller Fotoalben mit der Zahl der darin enthaltenen Fotos. Beim Anklicken eines Albums erscheinen alle Fotos im Kleinformat. Jetzt könnte man jedes Foto zum Vergrößern anklicken. Besser ist jedoch auf „Slideshow“ zu klicken. Alle Bilder laufen dann im 4 Sekunden-Takt durch. Unten lässt sich der automatische Durchlauf anhalten – die Bilder lassen sich einzeln vorwärts und rückwärts schalten und man kann auch die automatische Verweilzeit verändern. Der Bilderdurchlauf erfolgt endlos – man beendet ihn mit ESC.

 

 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


   Haus.JPG

 

   Jetzt haben wir auch ein Bronze-Känguru vor unserem Haus, das von einem Künstler in Perth für uns entworfen

   wurde. Mehr dazu unter: www.bronze-kangaroo.com

 

 

Stand: Feb 2011 (E-Mail: hermann.raith@gmail.com) Click for Perth, Western Australia Forecast

 

http://www.retrostats.com/counter.php?a=hraith
free website counter

 

 

 

 

 

 

 

counter